Burton Fac.Prime (+Pogo ab S.3, +Swoard ab S.4 +Popp ab S.7)

Beiträge zu den Themen SWOARD Snowboards, Extremecarving Fahrtechnik oder Dies und Das

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Pogokoenig
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Post by Pogokoenig » Thursday 19 April 2007, 9:45

joemzl wrote:Wie man aber passiv beschleunigt, indem man den Popp des Boards ausnutzt, das ist mir noch nicht klar. :think:
Das geht auch nicht. Der Popp beschleuinigt lediglich das Umkanten indem das Board stärker zurückfedert. Wenn Du ein Board mit viel Popp Board zum Umkanten nochmal richtig trittst, kann es passieren, dass es Dich von der Kante schleudert. Diese Energie solltest Du auch wirklich dazu nutzen, um auf die andere Kante zu kommen. Weniger dazu, Schnee zu fressen. Das ist eher carving-spezifisch und keine typische Renntechnik. Das macht Dich insgesamt nicht schneller, zaubert Dir aber ein fettes Grinsen ins Gesicht und Schweißränder aufs Funktionsshirt.
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Ricci82
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Post by Ricci82 » Thursday 19 April 2007, 10:18

funktioniert der popp bei tief und hochentlastung gleich?
handelt es sich also wirklich nur um druck auf der kannte oder genügt eine gewichtsverlagerung?
so weit ich verstanden habe muss das board vor dem umkanten entlasted werden? oder ist der popp kurz davor? :?:

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Pogokoenig
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Post by Pogokoenig » Thursday 19 April 2007, 11:32

Eine rückstellfreudiges Brett unterstützt den Entlastungsvorgang. Sowohl tief, als auch hoch. Bei starker Hochentlastung werden Jumpturns draus. Auch bei der Hochentl. geschieht das Umkanten nachdem die Beine gestreckt wurden - auf dem Peak der Bewegung. Während der Aufwährtsbewegung kann man nicht entlasten, genau so, wie man durch tiefgehen, keinen Druck aufbauen kann. Stell Dir Popp vor, wie ne starke Feder die gespannt und wieder freigelassen wird. In der Push-Pull Technik ist das eher hinderlich, da man dosiert tiefegeht und der Support des Boards, dieses erschweren würde. Daher sehen Turns mit nem agressiven Vorspannungsmonster niemals so relaxed aus, wie mit nen Extremacarving-Board. (Sei es nun, Soward, Virus, Pen wasauchimmer).

Selbstverständlich kannst Du auch Turns nur durch Gewichtsverlagerung fahren. Wobei auch hier eine Entlastung stattfinden muss, auch wenn diese nicht durch bewusstes Hoch- oder Tiefgehen geschieht.
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Post by Ricci82 » Thursday 19 April 2007, 13:44

also sollte eigentlich der popp beim hochentlasten deutlicher zu spüren sein?

popp ~ gespannte feder ~ vorspannung brett ? ?

Hochentlasten: Ich glaube nicht dass ich in dem stiel fahre.. da heist ja: während des turns dosiert tiefer gehen und dann schnell hoch, oder? wie soll aber beim tiefergehen ein druck aufgebaut werden können??

glaube hier noch was falsch verstanden zu haben :oops:

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Post by Pogokoenig » Thursday 19 April 2007, 14:17

Ricci82 wrote:also sollte eigentlich der popp beim hochentlasten deutlicher zu spüren sein?
Nein, auch beim plötzlichen und schnellen Tiefgehen. Dabei schnalzt das Board schonmal vom Boden weg.
Ricci82 wrote:popp ~ gespannte feder ~ vorspannung brett ? ? :
Die Vorspannung ist nur ein Faktor. Material und Aufbau spielen auch ne Rolle.
Ricci82 wrote:Hochentlasten: Ich glaube nicht dass ich in dem stiel fahre.. da heist ja: während des turns dosiert tiefer gehen und dann schnell hoch, oder? wie soll aber beim tiefergehen ein druck aufgebaut werden können??
Genau so sieht lehrplanmäßig die Hochentlastung (für die Erbsenzähler: Ja, es gibt auch andere Bezeichnungen dafür) aus. Durch das Tiefergehen wird auch kein Druck aufgebaut. Das geschieht hauptsächlich durch die Fliehkraft. Durch das dosierte Tiefgehen bekommst Du Sicherheit während der Schwungaussteuerung. Perfekt ist, wenn man beides beherrscht und alle Formen intuitiv anwendet und kombiniert.
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Post by Ricci82 » Thursday 19 April 2007, 15:17

Pogokoenig wrote:
Ricci82 wrote:also sollte eigentlich der popp beim hochentlasten deutlicher zu spüren sein?
Nein, auch beim plötzlichen und schnellen Tiefgehen. Dabei schnalzt das Board schonmal vom Boden weg.
Ricci82 wrote:popp ~ gespannte feder ~ vorspannung brett ? ? :
Die Vorspannung ist nur ein Faktor. Material und Aufbau spielen auch ne Rolle.
Ricci82 wrote:Hochentlasten: Ich glaube nicht dass ich in dem stiel fahre.. da heist ja: während des turns dosiert tiefer gehen und dann schnell hoch, oder? wie soll aber beim tiefergehen ein druck aufgebaut werden können??
Genau so sieht lehrplanmäßig die Hochentlastung (für die Erbsenzähler: Ja, es gibt auch andere Bezeichnungen dafür) aus. Durch das Tiefergehen wird auch kein Druck aufgebaut. Das geschieht hauptsächlich durch die Fliehkraft. Durch das dosierte Tiefgehen bekommst Du Sicherheit während der Schwungaussteuerung. Perfekt ist, wenn man beides beherrscht und alle Formen intuitiv anwendet und kombiniert.
kanns mir jetzt schwer vorstellen beim tiefentlasten... hat jemand ein video oder viedeos bei dem man beide arten deutlich erkennen kann?

also ist hochentlasten schwieriger zu fahren denk ich ma, da man sich voll auf die fliehkräfte verlassen muss ob die kante hält oder nicht..?

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Post by tommaso2k » Thursday 19 April 2007, 17:42

Guggst du hier im Lehrplan:

viewtopic.php?t=908&highlight=lehrplan

ist zwar kein Video dabei erklärt aber alle Schwungformen im Detail, das sollte Dir helfen.

Gruß
Thomas
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Post by frunobulax » Thursday 19 April 2007, 17:48

Und schon sind wir mitten in der Hirnwixerei :wink: schöööön...

Wenn ich mal meinen Senf dazugeben darf:
Du scheinst hier 2 Mißverständnissen aufzusitzen, Ricci:
1. Hochentlasten und Tiefentlasten sind weit weniger gegensätzlich als es klingt und unterscheiden sich in Wahrheit vor allem durch das Timing. Auch beim Hochentlasten hab ich eine Tiefgehbewegung und umgekehrt, nur eben an unterschiedlichen Punkten des Schwunges. Der Übergang ist verlaufend.
2. Wir reden hier von Popp, nicht von den Mysterien des Kantenhaltes. Deswegen nur kurz hierzu: Kantenhalt wird viel mehr von der Dosierung der Kräfte bestimmt als von der Kraftausübung an sich. Mit Hochentlastungstechnik kann ich mehr Kraft auf die Kante ausüben. Mit Tiefenlastung kann ich höhere Schräglagen fahren. Ob dabei die kante wegrutscht oder nicht, hängt aber vor allem davon ab ob es mir gelingt, an der richtigen Stelle das richtige Maß an Druck auszuüben. Nicht immer ist es richtig, Druck auszuüben. Gerade am Kurveneingang reicht es oft, das Board nur ganz locker aufzulegen und in die richtige Richtung zu steuern (Tiefentl). Nicht alles kann man erklären. Das muß man beim Fahren erleben.
3. Popp erlebst Du am besten, wenn Du am Kurvenausgang mit dem hinteren Fuß einen kurzen Tritt aufs Brett ausübst und dann sofort die Beine einziehst. Wenn es Dich dann auf den Zutz haut, daß Du die Glocken läuten hörst, hast Du ein Brett mit viel Popp. Wenn das Board nur ein bißl abhebt und Du schnell auf der anderen Seite in der Kurve liegst, dann paßt alles. Wenn das Brett nix macht, handelt es sich um eine sogenannte Gurke, die sich hervorragend zur Dekoration deiner Garagenwand eignet.

Ach, war das schön...

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Post by Pogokoenig » Thursday 19 April 2007, 18:04

frunobulax wrote:Und schon sind wir mitten in der Hirnwixerei :wink: schöööön...

Wenn das Brett nix macht, handelt es sich um eine sogenannte Gurke, die sich hervorragend zur Dekoration deiner Garagenwand eignet.

Ach, war das schön...
Uiuiui. lass das nicht die Swoarder hören :twisted:
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Post by WokkingMax » Thursday 19 April 2007, 18:04

Fruno, unser Hirnwixkönisch :twisted: :D
Quote Fruno: "Weiss einer von euch, was das Wort "Hirnwixerei" bedeutet?"

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Post by Pogokoenig » Thursday 19 April 2007, 18:04

Maxl, was machst Du hier. Ab nach Hause ins Körbchen!
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hopsihopsi

Post by janM » Thursday 19 April 2007, 21:04

mann, lehnt sich da wieder jemand weit ausm fenster.
hopsihopsi mit rudernden armen. gewürzt mit einer priese gegenrotation und hüftknick auf der backside. sehr elgant.
X-| nüscht

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Post by kailua » Thursday 19 April 2007, 21:11

janM wrote:hopsihopsi mit rudernden armen. gewürzt mit einer priese gegenrotation und hüftknick auf der backside. sehr elgant.
Ist zweifelsohne Pureboardingstyle was du da beschreibst.... der ist in der Tat sehr geil und so schön "Nichtkommerzmässig"....
Zudem dynamisch und technisch, wie es in meinen Augen sein sollte.... Lässt man die überdeutliche Armbewegung weg und beruhigt das Ganze ein wenig, das geilste was es auf den Pisten gibt...
X-Tasy Adrenalin

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Post by janM » Thursday 19 April 2007, 21:21

LOL
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Post by joemzl » Thursday 19 April 2007, 22:40

frunobulax wrote:3. Popp erlebst Du am besten, wenn Du am Kurvenausgang mit dem hinteren Fuß einen kurzen Tritt aufs Brett ausübst und dann sofort die Beine einziehst. ....... Wenn das Board nur ein bißl abhebt und Du schnell auf der anderen Seite in der Kurve liegst, dann paßt alles.
Na eenndlich- es geht doch. :) Mehr wollte ich doch gar nicht wissen.
Weil dieser Technik bislang keiner widersprochen hat, nehme ich an, daß dies der richtige Weg ist, um mal ordentlich zu poppen.
Das war aber eine schwere Geburt.
Ich werd demnächst auf der Piste nur noch poppen. 8) 8)
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